Litauen

30. Juni – Stage 14: Auf nach Kaliningrad, Tramper on Tour

Teamstatistiken

Team 161, Team 162:  ein halber Tag Grenzkontrollen

Team 163            Drei sehr freundliche Tramper mitgenommen und echt coole Leute Kennengelernt

Highlight:          Ewige Zollkontrolle nach Russland/Kaliningrad und wir sind quasi wieder Vollzählig 😉

 

Der Morgen begann wieder sehr früh, allerdings hatten wir glücklicherweise in der kurzen Trockenphase zusammengepackt und konnten so den Regen entgehen.

 

Nach einigen Kilometern sprach Jaromir durch das Funkgerät: „Hier vorn sind zwei Tramper, Christian du hast doch jetzt Platz. Lust auf ein paar Gäste?“ Ich entgegnete: „Ja na klar, halt an!“ Gesagt getan, wir hielten und ein junges litauisches Pärchen welches gerade die Reise startete und gerademal fünf Minuten an der Straße stand, hatte nun im Handumdrehen eine Fahrmöglichkeit.

Angetan durch das interessante Äußere des Fahrzeugs hatte Christian nun die nächsten Kilometer wieder ein vollbesetztes Fahrzeug. Es handelte sich wie gesagt um ein junges Pärchen welches normalerweise im Pflegedienst arbeitet und nun den Urlaub mit herum reisen im eigenen Land verbringt, sehr cool. Lange angenehme Gespräche führten dazu das sie sich entschieden nicht nur nach Klaipėda mitzufahren, sondern nach Nida, der Litauisch/russischen Grenzstadt auf einer sehr schmalen Halbinsel gelegen welcher auch ein Nationalpark ist, dem Nationalpark Kurische Nehrung. Eigentlich ein späterer Punkt ihrer Reise, aber warum nicht in die andere Richtung unterwegs sein. J Christian konnte überdies auch etwas tauschen, nicht alles, leider haben Tramper ja nicht so viel mit, aber zwei Fischdosen gegen ein Paar Socken und einen Göffel sind doch gar nicht verkehrt. J

Nachdem Christian die beiden in Nida absetzte fuhr das Millers Racing Team zur litauischen Grenze,  und wie der Zufall so spielte stand da eine junge Russin mit einem Freund an der Grenze und  sprach Christian bittend an ob er sie mit nach Russland fahren kann, leider gab es eine Fußgängergrenze, sondern nur für Fahrzeuge. Nach einer kurzen Unterredung mit einem litauischen Zöllnern ob das in Ordnung ist, verabschiedete sich die junge Russin von dem Reisbegleiter und stieg bei uns zu.

Die dreieinhalb Stunden lange Bearbeitungszeit im Zoll, bot ausreichend Zeit sich kennenzulernen. Das Niemandsland war ca. 250m lang, wurde durch eine Vielzahl anderer Rallyeteilnehmer komplett blockiert. Die Zöllner wunderten und fragten sich schon was hier alle wollen, wie viele noch kommen und, und, und. Christian hatte nun natürlich eine super Dolmetscherin an Board, das erleichterte schon einiges. Der Name seiner Mitfahrerin war Anastassia und der sie war beim Rigaer Filmfestival in einem Workshop unterwegs und arbeitet als Editoren/Filmschnitt. J „Wir haben hier mehrere Gigabyte Material entgegneten wir.“:-D

Eine absolut angenehme Person, welche auch Spaß mit dem Funkgerät hatte. Russisch in das Funkgerät singen muss mal einer nachmachen.  Auch gibt es natürlich unangenehmeres als ein Spaziergang am Strand mit einer hübschen Frau. 😀

Wenn man sich so sympathisch ist, hilft man natürlich umso lieber. Also haben wir sie bis nach Kaliningrad hereingefahren und machen uns dann auch über die doch teils schlechten Nebenstrecken Kaliningrads, was für eine Furche zwischen Schiene und Kopfsteinpflaster, wieder auf den Weg zur Grenze nach Polen. Wieder ein sehr langer Grenzübergang nach Europa. Ein Übernachten in Kaliniengrad/Russland wollten wir, wegen dem möglichen Ansturm der anderen Fahrzeug, lieber nicht riskieren.  Wir fanden dann noch einen schönen Rastplatz und schlugen mit einem anderen Team die Zelte auf.

29. Juni – Stage 13: Auf zum Rigaer Fernsehturm und dem Berg der Kreuze

Teamstatistiken

Team 161            Radwechsel und Sightseeing im Nationalpark, die Luftmatraze von Nils ist nun völlig kaputt. 1 von 3 brauchbar :-D.

Team 162            Sightseeing im Nationalpark

Team 163            Kreuz welches die Geschwister gemacht haben niederlegen und Sightseeing im Nationalpark

Highlight:          

Fernsehturm in Riga und Berg der Kreuze

Früh ging es wieder los, naja so in etwa. Bei schönsten Wetter die letzten Tage und wieder ganz normalen schwarzen und dunklen Nächten lässt sich viel besser schlafen. Die neue Aufgabe war das höchste Gebäude Rigas zu finden und zweimal drum herum zu fahren und ein Foto vom Team zu schießen. Alles klar, der Fernsehturm in Riga mit seinen 368m war natürlich gemeint.  Die Jungs entschieden sich allerdings erstmal den Nationalpark im Nordwesten Estlands zu besuchen um die Chance zu haben auch mal ein paar Tiere zu beobachten. Bis auf sehr beeindruckende Staubwolken auf den langen Schotterstrecken ergab sich leider nichts Nennenswertes.

Also brachen die Jungs mit allen drei Fahrzeugen Richtung Riga auf. Christian versuchte noch in Lettland seine Gegenstände, die zwei Zigarettenschachteln, einzutauschen, was leider nicht klappte da nichts zum Tauschen da war. Trotzdem vielen Dank an Annel J. Wenig später in Lettland hatte Nils und Felix von 161er Team einen platten Reifen, ja die Rache des Nationalparks. Professionell lösten sie dieses Problem mit dem dritten Ersatzrad welches sie dabei hatten, die anderen zwei Räder passten gar nicht an das Fahrzeug, fuhren also nur zum Spaß die ganze Zeit die Rallye mit. 😀

Christian tauschte hier im Einkaufzentrum mit einem Fachmarkt für lokale Spezialitäten die beiden Schachteln gegen vier Dosen Fisch und eines großes Glas Honig ein. (Danke an Instagram: Radits_salacgrivas_novada für den Artikel) Neben den vielen Baustellen stellte nur noch das regnerische Wetter ein Hindernis dar, zweifellos die Unwetter die zuvor in Deutschland ihr Unwesen trieben. 😉 Naja, vielleicht noch die Tatsache das man nicht um den Turm fahren,konnte da der Turm von Wasser und Rasen umfasst war, das SAC hat Humor.

Nun aber weiter Richtung Litauen. Tatsächlich trafen wir abends noch auf das Tagesziel für den Folgetag ein, den Berg der Kreuze. In der Abenddämmerung gingen wir allesamt zum Hügel und legten das Familienkreuz von Christian nieder und machten noch die benötigten Beweisbilder. Eine beeindruckende Kulisse und Atmosphäre.

Auf einen nahegelegen Feld schlugen wir direkt das Nachtlager auf, Abendessen ließen wir diesmal ausfallen.

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